WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS

D 2016, 116 Min., DCP, FSK: ab 12, Regie+Buch: SIMON VERHOEVEN,
Kamera: Jo Helm, Musik: Gary Go;
Mit: Senta Berger, Heiner Lauterbach, Eric Kabongo, Palina Rojinski, Florian David Fitz 

Der Familie Hartmann stehen turbulente Zeiten bevor, als Mutter Angelika, eine pensionierte Lehrerin, nach dem Besuch eines Flüchtlingsheims beschließt, einen afrikanischen Flüchtling im schönen Haus ihrer Familie in der Münchner Vorstadt einzuquartieren. Schließlich steht ihr Mann, Chefarzt einer Klinik, meistens im OP und ihre Kinder sind längst ausgezogen.

Das ändert sich allerdings schnell, als der aus Nigeria stammende Asylbewerber Diallo nach einem Flüchtlings-Casting im Wohnzimmer der Hartmanns ein Zimmer im Keller der Villa bewohnen darf. Bald füllt sich das Haus noch weiter. Denn Tochter Sophie, eine ziellose Dauerstudentin auf der Flucht vor einem Verehrer, und der Burnout-gefährdete Sohn Philipp samt Enkel Basti ziehen wieder zuhause ein. Während der Nachwuchs bald feststellen muss, dass es in der Ehe seiner Eltern kräftig kriselt, durchlebt die Familie durch die ungewohnte Situation in ihrem Haus lauter Wirrungen und Turbulenzen – da geht es den Hartmanns wie dem Rest des Landes.

„Willkommen bei dem Hartmanns“ ist ein außergewöhnlich vielschichtiger, unverkrampfter, mutiger, politisch nicht immer ganz korrekter und menschlicher Film.